TACT - Eine choreografische Inszenierung

Premiere:
24. Oktober 2008, 21.00 und 23.00 Uhr, Sankt Reinoldi Kirche, Dortmund

Choreografie:
Vera Sander in Zusammenarbeit mit den TänzerInnen
Konzept/Idee: Vera Sander
Video: Thorsten Alich
Musik: Dirk Specht
Ausstattung: Peter van de Logt
Tanz: Corinna Didjurgeit, Unita Gaye Galiluyo, Kojiro Imada, Christina Heil, Anne Jung, Roberto Morales, Katharina Schlei, Olena Yalyeyeva
Mit Dank an: Patricia Kaschuba, Hochschule für Musik Köln

TACT ist eine eigens für die Stadtkirche St. Reinoldi von der Choreografin Vera Sander in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Dirk Specht und dem Videokünstler Thorsten Alich geschaffene Choreografie. Beobachtungen in der Stadt haben zu einer Choreografie geführt, deren Klang – Bild – und Bewegungsmaterial auf urbanen Ereignissen basiert. Die Inszenierung wirkt in der Kirche neben Werken der Tradition als eigenständige Aussage und regt zum Nachdenken und zur persönlichen Auseinandersetzung an. Während der Aufführung kann der Zuschauer – ähnlich wie bei einer Stadterkundung - Perspektiven, aus der er den Ereignissen folgt, sowie Zeitpunkt, wann er z.B. solistischen Szenen zuschaut, selbst bestimmen. Er ist aufgefordert, sich im Raum zu bewegen, um unterschiedliche Standorte einzunehmen. Solosequenzen werden mehrfach wiederholt. Es liegt im Ermessen des Zuschauers, wann und bzw. wie lange und von welchem Standort er sich eine Szene anschauen möchte.

„Ich gehe neben ihm her und suche nach Worten. Nie klebte er an einem, sie hielt immer genau den richtigen Abstand und tat einfach nur gut. Du warst da. An nichts zu denken. Ich brauche nichts weiter zu tun, als die Augen zu schließen und sein wahres Wesen zu fühlen. Dieses Umherirren. Ziellos. Ich starre noch lange. Aufstehen kann ich beim besten Willen nicht. Ich muß gehen.“

TACT ist eine Tanzproduktion in Zusammenarbeit mit VeraSanderArtConnects im Rahmen des 26. ev. Kirchbautags, veranstaltet von akku. Kirche und Kultur. Projekte und dem Kulturbüro der Stadt Dortmund

24. Oktober 2008, 21.00 und 23.00 Uhr, Sankt Reinoldi Kirche, Dortmund
Tickets: 13 € / 7€
Reservierungen: 0231 / 50 27 710 und unter
kis@dortmund.de

www.kirchbautag.de
www.akku-dortmund.de

Flyer Design: Patricia Kaschuba

Die Schneekönigin- ein spartenübergreifendes, multimediales Tanztheaterstück

Hans Christian Andersens „Die Schneekönigin“ ist ein Märchen über das Erwachsenwerden und - kindlich unschuldig – über die Macht der Liebe. Das Animax- Theater hat in Kooperation mit der Tanzabteilung der Hochschule für Musik Köln die Inszenierung mit tänzerischen und medienkünstlerischen Mitteln neu bearbeitet. Das Stück spielt mit den Elementen des Kunstmärchens und erzählt die Geschichte der Trennung und Wiedervereinigung der Protagonisten Gerda und Kay.

video

Uraufführung: 10. und 17.02. jeweils 15:00 Uhr, weitere Vorstellungen im März und im April 2008 im Animax Multimediatheater, Moltkestr. 7-9, 53173 Bonn-Bad Godesberg

Choreographie: Vera Sander
Musik: Philip Zoubek
Video und Szenografie: Luis Negrón van Grieken

Mitwirkende: Mitglieder der Animax Autorenwerkstatt und Tanzstudierende der Hochschule für Musik Köln

ELLY

Die Produktion „Elly“ stellt sich aus den Biographien zweier Tänzer und der Choreographin Vera Sander die Frage nach der interkulturellen Identität. Vera Sander als deutsche Choreographin, die in Deutschland geborene Japanerin Elly Fujita und der in Deutschland lebende Japaner Kojiro Imada begaben sich dabei auf die Suche nach der Erfahrbarkeit kultureller Identität und dem erkennbaren Hineinwachsen in neue kulturelle Zusammenhänge.

Premiere:
27. Oktober 2007, 19.30 Uhr, Fabrik Heeder, Krefeld

Auf Einladung des Festivals`fused Tanzkunst Krefeld`spürt Vera Sander in der aktuellen Produktion der Frage nach kultureller Identität nach. Kernthema ist die - nur im Kontrast erfahrbare - Entdeckung der eigenen Kulturhaftigkeit und des Eigenen, die daraus resultierende individuelle Körper-Ge-Schichte und das Verstehen anderer Denk- und Verhaltensmuster. Dabei arbeitet sie zum ersten Mal mit dem CrossMedia Künstler Manuel Schröder zusammen. Im Dialog und Austausch spüren sie einen Ausdruck auf, der die künstlerischen Mittel miteinander verbindet. Manuel Schröder widmet sich in diesem Projekt der visuellen Umsetzung von individuellen Projektionen und emotionalen Ausdrucksformen des Tänzers. Fotografische und filmische Techniken werden multipliziert und resultieren in visuellen Grenzsituationen. Menschliche Silhouetten verschmelzen in kaum wahrnehmbaren Bewegungen mit künstlichem Licht und totaler Dunkelheit. Die Abstraktion der Darstellung resultiert in einer annähernd surrealen Wahrnehmung.

Weitere Vorstellungen:
2. + 3. November 2007, Studiotheater Köln-Nippes,
4. November 2007, Fabrik Heeder,
9. + 10. November 2007, Brotfabrik Bonn

SIMI

Premiere:
5. Oktober 2007, 19.30 Uhr, Studiotheater Turmstrasse, Köln-Nippes

Eines der Hauptziele des Studiengangs TANZ an der Hochschule für Musik Köln ist es, bereits in der Ausbildung Brücken in die Welt der professionell arbeitenden Tanzschaffenden zu schlagen. Nach der Residenz von „pretty ugly Tanz Köln“ im Sommersemester 2006 wurde das erfolgreiche Konzept auch im darauffolgenden Jahr weiterverfolgt: „VeraSanderArtConnects“ wurde der neue „artist in residence“ zum Wintersemester 2007.

Die in Köln ansässige Choreographin und Professorin für zeitgenössischen Tanz, Vera Sander, befasste sich in gleich zwei Produktionen mit dem zentralen Thema „Menschsein“: Wie funktioniert es, einerseits Teil des Ganzen zu sein und dennoch als Einzelner ganz zu bleiben?

Im Probenzeitraum von 5 Wochen wurde den Studierenden der Tanzabteilung der Hochschule für Musik Köln die Gelegenheit gegeben, dem spartenübergreifenden Tanzensemble im Schaffensprozess für die Produktion „Elly“ über die Schulter zu schauen. Gleichzeitig sollten die Studierenden aktiv der Frage nachgehen, von welcher Qualität menschliche Begegnungen geprägt sein können. Inspiration für den Tanzabend der Studierenden war Giya Kanchelis „Simi - Bleak reflections für Violoncello und Orchester“. Das Wort „Simi“ entstammt dem georgischen und bedeutet „Saite“. Auch zwischen Menschen liegen unsichtbare Saiten: sie vernetzen, vibrieren, spannen sich und können reißen.

Vera Sander hat sich in ihrer abendfüllenden Choreografie von der Musik Giya Kanchelis "Simi - Bleak of reflections for Violoncello und Orchester" inspirieren lassen.
Das Wort "Simi" entstammt dem georgischen und bedeutet "Saite". Auch zwischen Menschen liegen unsichtbare Saiten: sie vernetzen, vibrieren, spannen sich und können reißen.

Weitere Vorstellungen:
6., 12., 13., 19., 20., 26., 27. Oktober 2007 Studiotheater Turmstrasse, Köln-Nippes